Mit diesen Tipps werden Ihre Rosen wahre Blühwunder!

Ihre Rosen in Garten, auf Balkon oder Terrasse werden einfach nicht üppig oder blühen vielleicht dieses Jahr garnicht mehr? Ständig verfärben sich die Blätter und Sie sind sich unsicher, wann und wie Sie sie am besten zurückschneiden sollen? Nach diesem Artikel sind Sie schlauer und möglicherweise ein richtiger Rosen-Profi!

Kleine Rosen für wenig Platz

Bevor Sie sich für eine Rosensorte entscheiden, sollten Sie sich genau über die Eigenschaften der einzelnen Sorten informieren, denn nicht alle Rosen sind beispielsweise für den Kübel auf dem Balkon geeignet.

Wenn Sie nur ein kleines Plätzchen in einem Balkonkasten haben, setzen Sie am besten eine Miniaturrose. Die müssen Sie nur ganz vorsichtig zurückschneiden, verblühte Köpfe entfernen und regelmäßig gießen. Das genügt, um lange Zeit - bestenfalls jahrelang - eine schöne Rose im Kasten zu haben. Decken Sie die Erde des Röschens zum Überwintern mit etwas Stroh ab.

 

Oft verkümmern große Rosen im Kübel deshalb, weil sie einfach zu wenig Platz haben und dadurch mangelernährt sind. Damit Ihre Rose lange blüht und schön bleibt,  beachten Sie bitte unbedingt:

  • Der Topf muss mindestens 50 cm Durchmesser haben
  • Die Erde muss jedes Jahr komplett erneuert werden
  • abgeblühte Triebe müssen laufend entfernt werden

Der richtige Rückschnitt macht's

Schneiden Sie Ihre Rosen am besten im März zurück. Wenn Sie früher schneiden, können die Knospen zurückfrieren, wenn Sie erst im April schneiden, verzögert sich später auch der Austrieb. Bleibt es lange kalt, dürfen Sie natürlich erst später schneiden. Als Faustregel können Sie sich merken: Sind die Knospen zu sehen, ist Zeit für den Rückschnitt.

Bei Kletterrosen, die am Vorjahres-Holz blühen, ist es ratsam, erst nach der Blüte (etwa um Juni) unten mit dem Rückschnitt zu beginnen. Auch einmal blühende Sorten kann man so behandeln.

 

Werden Rosen nur selten oder gar nicht geschnitten, kann dies bewirken, dass sie nicht mehr richtig treiben. Nur ein radikaler Rückschnitt der starken Triebe und ein Entfernen der zarten rettet eine solche Rose noch. Wenn Sie dann mit organischem Dünger nachhelfen, dürfte die Rose bald schon wieder auf dem Wege der Besserung sein.

 

ÜBRIGENS: Frisch gepflanzte Rosen müssen unbedingt auf 3 bis 4 Augen zurückgeschnitten werden. Nur dann 

                      treiben sie kräftige Wurzeln. Schneidet man sie nicht, wenden sie ihre Kraft vordergründig für den

                      oberirdischen Austrieb auf.

Düngen, wann und wie?

Verwenden Sie auf jeden Fall für Ihre Rosen - egal welche Sorte - nur organischen und/oder mineralischen Dünger. Das hat den Vorteil, dass Humus in den Boden kommt. Wie viel Sie davon benutzen, entnehmen Sie am besten der Empfehlung auf der Packung. Grob reichen 100 g/m² ein- bis zweimal im Jahr.

 

ACHTUNG!!! Düngen Sie nie bei Sonnenschein und nie auf trockene Erde. Das führt zu Verbrennungen und Zellsprengung und die Rose stirbt im schlimmsten Fall. Das gilt übrigens auch für alle anderen Pflanzen.

Sonne satt!

Die meisten Rosenarten lieben die Sonne, nur wenige gedeihen auch im Halbschatten und keine Sorte im Schatten. Mindestens 5 Stunden Sonne sind nötig, dass die Rose ihre wahre Blütenbracht zeigt. Allerdings mögen die Naturschönheiten es auch nicht zu heiß. Deshalb ist es ratsam dafür zu sorgen, dass wenigstens der Wurzelballen im Schatten liegt. Dies kann man problemlos erreichen, indem man mehrere Rosen nebeneinander pflanzt, die sich so gegenseitig Schatten spenden.

 

Wichtig ist außerdem, dass die Rose niemals zu nah an einer Mauer oder Wand gepflanzt wird. Sie braucht Platz und bekommt sie diesen nicht, droht Hitzestau, der die Pflanze stark schädigen kann. Da Rosen Tiefwurzler sind, muss die Erde unbedingt mindestens 50 cm tief sein. Spezielle Rosenerde bäugt übrigens Staunässe vor.

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